Führung zur Messung von Duftstoffen Sa 20.1. 11 Uhr

Führung in der Ausstellung am Sonnabend, den 20. Januar um 11 Uhr
(nicht wie in der OTZ angekündigt um 18 Uhr!)


Dr. Rayko Halitschke & Dr. Danny Kessler:
Duftstoffmessung im Feld

Am wilden Tabak (Nicotiana attenuata) wird gezeigt, wie Duftstoffe im Feld mit einem transportablen Gaschromatographen, der sogenannten z-Nose, gemessen werden. Es wird erläutert, welche Methoden es noch gibt, um Düfte in freier Natur einzufangen. Zusätzlich werden die Verteidigungsmechanismen und die Bestäubungsstrategien des wilden Tabaks näher beleuchtet.

Vortrag über Ameisen am 25. Januar

Am Donnerstag, den 25. Januar 2018 findet der zweite Vortrag zur Ausstellung DUFTSPUREN statt. Der Eintritt ist kostenfrei. Beginn ist um 18 Uhr im Großen Hörsaal der Zoologie – erreichbar über das Phyletische Museum oder direkt über den Hof des Zoologischen Institutes. Das Museum ist bis 18 Uhr geöffnet und der Eintritt ist ab 17 Uhr frei.

Dr. Markus Knaden: Ameisennavigation:
Wie Dufte helfen, wenn’s eilig ist

Die Wüstenameise Cataglyphis fortis lebt in den Salzwüsten Nordafrikas. Die Arbeiterinnen durchqueren die Wüste auf bis zu 1,5 km langen Wegen auf der Suche nach toten Insekten. Damit die Ameisen die Futtersuche überleben, haben sie ein ausgefeiltes Navigationssystem entwickelt. Sowohl Futterdüfte als auch Nest- und Umgebungsdüfte spielen dabei eine entscheidende Rolle. Lassen Sie sich von den Leistungen dieser doch eher mit kleinen Gehirnen ausgestatteten Navigationskünstler faszinieren!

Sonderaussstellung DUFTSPUREN

Die Sonderausstellung "Duftspuren - die chemische Sprache der Natur" ist bis zum 26.8.2018 zu sehen. Sie entstand in Zusammenarbeit von Phyletischem Museum, dem Sonderforschungsbereich ChemBioSys & der Profillinie LIFE der Friedrich-Schiller-Universität Jena und dem Max-Planck-Institut für chemische Ökologie Jena.

Veranstaltungen zur neuen Sonderausstellung

 

Löwenmensch in der Dauerausstellung

Replik des Löwenmenschen im Saal 'Evolution des Menschen' zu sehen

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Die Dauerausstellung zur Evolution des Menschen enthält ein besonderes Stück – eine Replik des sogenannten Löwenmenschen. Das Kunstartefakt ist die älteste bekannte Mensch-Tier-Figur der Welt. Sie wurde 1939 bei Ausgrabungen in der Stadel-Höhle am Hohlenstein im Lonetal entdeckt. Bei Nachgrabungen im Jahre 2009 gelang eine Sensation, es konnten weitere Fragmente der Figur aus Mammut-Elfenbein gefunden werden. In den folgenden Jahren wurde der Löwenmensch professionell restauriert und durch die neu gefundenen Fragmente ergänzt.

Die Replik basiert auf der neuesten Restauration des Originals, das im Ulmer Museum in einer extra Ausstellung „Der Löwenmensch“ ausgestellt ist. Repliken in dieser Qualität sind bisher nur in vier anderen Museen weltweit zu sehen. In der Ausstellung im Phyletischen Museum kann der Besucher den Löwenmenschen und weitere herausragende Kunstartefakte aus der Nähe bestaunen. Sie markieren den Beginn des künstlerischen Schaffens von uns anatomisch modernen Menschen vor 40.000 Jahren.