Veränderte Öffnungszeiten am 24.11. und 7.12.

Achtung: Am 24.11. (Lange Nacht der Wissenschaften) ist das Museum erst ab 14 Uhr geöffnet (bis ca. 23 Uhr)

Am 7.12. (Donnerstag) wird die neue Sonderausstellung 'Duftspuren' eröffnet. An diesem Tag wird das Museum bereits um 15.30 Uhr geschlossen und dann wieder um kurz vor 18 Uhr geöffnet.

Neue Sonderaussstellung DUFTSPUREN

Die Eröffnung der neuen Sonderausstellung "Duftspuren - die chemische Sprache der Natur" findet am 7.12.17 um 18 Uhr statt. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit von Phyletischem Museum, dem Sonderforschungsbereich ChemBioSys & die Profillinie LIFE der Friedrich-Schiller-Universität Jena und dem Max-Planck-Institut für chemische Ökologie Jena.

Veranstaltungen zur neuen Sonderausstellung

 

Löwenmensch in der Dauerausstellung

Neue Replik des Löwenmenschen im Saal 'Evolution des Menschen' zu sehen

tl_files/aktuelles/Loewenmensch_Foto Brehm_quer540.jpegDie neu gestaltete Dauerausstellung zur Evolution des Menschen wurde um ein besonderes Stück reicher – den Löwenmenschen. Das Kunstartefakt ist die älteste bekannte Mensch-Tier-Figur der Welt. Sie wurde 1939 bei Ausgrabungen in der Stadel-Höhle am Hohlenstein im Lonetal entdeckt. Bei Nachgrabungen im Jahre 2009 gelang eine Sensation, es konnten weitere Fragmente der Figur aus Mammut-Elfenbein gefunden werden. In den folgenden Jahren wurde der Löwenmensch professionell restauriert und durch die neu gefundenen Fragmente ergänzt.

Die Replik basiert auf der neuesten Restauration des Originals, das im Ulmer Museum in einer extra Ausstellung „Der Löwenmensch“ ausgestellt ist. Repliken in dieser Qualität sind bisher nur in vier anderen Museen weltweit zu sehen. In der Ausstellung im Phyletischen Museum kann der Besucher den Löwenmenschen und weitere herausragende Kunstartefakte aus der Nähe bestaunen. Sie markieren den Beginn des künstlerischen Schaffens von uns anatomisch modernen Menschen vor 40.000 Jahren.

Mammutskelett aus Halle „zu Besuch“ im Phyletischen Museum

Der Skelettabguss des berühmten „Mammuts von Pfännerhall“ stand 20 Jahre lang im Ausstellungsbereich des Landesmuseums für Vorgeschichte in Halle an der Saale. Jetzt wird das Skelett hier im Phyletischen Museum nach aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnissen restauriert und neu montiert.  

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Matthias Krüger, der Präparator des Phyletischen Museums, wird das Mammutskelett neu aufstellen. Die Arbeit wird etwa ein Jahr dauern, also bis zum Herbst 2017. Dann wird das Mammut wieder nach Halle zurückgebracht. Die Arbeiten am Mammut werden im "Kubus" des Museums (Erdgeschoss) durchgeführt. Besucher können während der Öffnungszeiten des Museums unserem Präparator bei seiner Arbeit über die Schulter schauen. Allerdings wird nicht jeden Tag an dem Mammut gearbeitet, die Skelettteile des Mammuts können aber trotzdem bestaunt werden.

Das Originalskelett lagert im Museumsdepot in Halle. Es ist auf etwa 220.000 Jahre datiert und wurde 1953 bei Förderarbeiten im Braunkohlentagebau Geiseltal bei Braunsbedra (Saalekreis) entdeckt.