Duftspuren: Vortrag am DO, 26.4.18

Donnerstag, 26. April 2018, 18 Uhr

Großer Hörsaal der Zoologie
Zu erreichen über das Phyletische Museum und den Innenhof (via Neugasse oder Schillergässchen)

Dr. Sabine Hänniger: Düfte machen Evolution - wie denn das?
Wenn Lebewesen kommunizieren, muss die „Chemie stimmen“, vom Signalisieren der Paarungsbereitschaft bis zum Vertreiben von Fraßfeinden. Was aber geschieht, wenn sich chemische Signale oder deren Empfang verändern?

Duftspuren: Noch freie Plätze in Workshops

Im April und Mai bieten wir kostenlose Mitmach-Veranstaltungen an
(Anmeldung erforderlich: 03641 94 81 80)


Mi 18. April & 23. Mai 2018, jeweils 14.30 Uhr
Anmeldefrist (maximal 20 Personen) bis jeweils funf Tage vorher)

Arbeitsgruppe Chemiedidaktik der FSU Jena:
Duftspuren – Mal chemisch!
Um dem Duft genauer auf die Spur zu kommen, bieten wir einfache Experimente zum menschlichen Geruchssinn und zu Aromastoffen an. Dabei untersuchen wir u. a. ätherische Öle und stellen Bonbon- Aroma her. Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren.

Sonderaussstellung DUFTSPUREN

Die Sonderausstellung "Duftspuren - die chemische Sprache der Natur" ist bis zum 26.8.2018 zu sehen. Sie entstand in Zusammenarbeit von Phyletischem Museum, dem Sonderforschungsbereich ChemBioSys & der Profillinie LIFE der Friedrich-Schiller-Universität Jena und dem Max-Planck-Institut für chemische Ökologie Jena.

Veranstaltungen zur neuen Sonderausstellung

 

Löwenmensch in der Dauerausstellung

Replik des Löwenmenschen im Saal 'Evolution des Menschen' zu sehen

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Die Dauerausstellung zur Evolution des Menschen enthält ein besonderes Stück – eine Replik des sogenannten Löwenmenschen. Das Kunstartefakt ist die älteste bekannte Mensch-Tier-Figur der Welt. Sie wurde 1939 bei Ausgrabungen in der Stadel-Höhle am Hohlenstein im Lonetal entdeckt. Bei Nachgrabungen im Jahre 2009 gelang eine Sensation, es konnten weitere Fragmente der Figur aus Mammut-Elfenbein gefunden werden. In den folgenden Jahren wurde der Löwenmensch professionell restauriert und durch die neu gefundenen Fragmente ergänzt.

Die Replik basiert auf der neuesten Restauration des Originals, das im Ulmer Museum in einer extra Ausstellung „Der Löwenmensch“ ausgestellt ist. Repliken in dieser Qualität sind bisher nur in vier anderen Museen weltweit zu sehen. In der Ausstellung im Phyletischen Museum kann der Besucher den Löwenmenschen und weitere herausragende Kunstartefakte aus der Nähe bestaunen. Sie markieren den Beginn des künstlerischen Schaffens von uns anatomisch modernen Menschen vor 40.000 Jahren.