Neue Sonderaussstellung ab 2.9.2016

...bis 16.04.2017:
200 Jahre Thierarzneykunst in Jena

Johann W. von Goethe trug entscheidend zur Gründung der ersten Tierarzneischule in Jena 1816 bei. Auf seinen Wunsch wurde Theobald Renner zum Professor der Veterinärmedizin und zum erster Direktor der Jenaer Tierarzneischule.

2016 jährt sich die Gründung der "Thierarzneyschule" in Jena zum 200. Mal. Aus diesem Anlass zeigen wir herausragende Ereignisse der Veterinärmedizin in einer neuen Sonderausstellung.

Im 20. Jahrhundert beeinflussten und prägten Karl Hobstetter und Victor Goerttler das Thüringer Veterinärwesen entscheidend. Sie leisteten wesentliche Beiträge zur Erforschung und Bekämpfung von Tierseuchen, wie z.B. Rindertuberkulose.

Historische Originalpräparate aus verschiedenen Sammlungen, Modelle und Abbildungen vermitteln dem Besucher ein umfassendes Bild der 200jährigen Geschichte der Thüringer Veterinärmedizin.

Die Ausstellung wird am 2. September 2016 eröffnet.

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Neuer Saal: Evolution des Menschen

Nach einem Jahr Bauzeit wurde am 1. August der komplett neu eingerichtete und nach modernsten Erkenntnissen gestaltete Saal 'Evolution des Menschen' eingeweiht. Parallel dazu wurde eine neue 64seitige Broschüre zu diesem Thema gestaltet, die für 2,50 Euro an der Kasse des Museums erhältlich ist. Wir zeigen hier die ersten Bilder des neuen Saales.

Ausstellung Orobates bis 17.08.2016

Die Sonderausstellung "Orobates – nach 300 Millionen Jahren reanimiert“ wird bis zum 17.08.16 gezeigt. Der Abbautermin musste wegen des Aufbaus der neuen Ausstellung (200 Jahre Thierarzneykunst in Jena) vorverlegt werden.

Wie kann man die Bewegung eines Tieres erforschen, das vor unvorstellbar langer Zeit gelebt hat? Den Ausgangspunkt bilden zwei spektakuläre Funde: Ein fast vollständig erhaltenes fossiles Skelett und der versteinerte Abdruck einer Fährte.

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Falternamen zu vergeben

Ist die Zahl der Sterne unserer Galaxie ist besser erforscht als die Zahl der Tier- und Pflanzenarten auf der Erde? Bisher wurden „nur“ rund 1,2 Millionen Tierarten beschrieben, d.h. sie tragen einen wissenschaftlichen Namen. Noch weit mehr Tierarten sind aber unentdeckt und sie spielen z.B. bei der Planung von Schutzgebieten bisher keine Rolle.

Das Phyletische Museum in Jena beteiligt sich an der weltweiten Inventur der biologischen Vielfalt. Mit einer kleinen Spende können Sie diese Arbeit wirksam unterstützen und dabei helfen, neue Arten zu finden und wissenschaftlich zu beschreiben. Mit dieser Hilfe können wichtige Entscheidungen zum Schutz biologischer Vielfalt getroffen werden. Und eine Art trägt für immer Ihren Namen – oder den Ihrer Kinder oder Freunde.

Zum Faltblatt: Werden Sie Namenspate für eine neue Tierart

Besonders viele unbekannte Arten kommen in den Bergregenwäldern Südamerikas vor. Viele Hundert Falterarten gibt es beispielsweise in diesem Nebelwald in den Anden, den wir seit 15 Jahren untersuchen. Dabei hat sich herausgestellt, dass die meisten Arten bisher in keinem Museum der Welt erfasst sind. In den nächsten Jahren möchten wir viele neue Falterarten beschreiben und benennen. Ab einer Spende von 100 Euro können Sie Namenspate einer kleinen neuen Falterart werden. Mit Ihrer Spende können wir die Art sorgfältig dokumentieren und die Beschreibung veröffentlichen. Exemplare der neuen Art werden dauerhaft im Phyletischen Museum in Jena aufbewahrt.



Förderverein Phyletisches Museum e.V.
Vor dem Neutor 1
07743 Jena
Spenden: Sparkasse Jena-Saale-Holzland
Konto 30171, BLZ 830 530 30
IBAN DE39 8305 3030 0000 0301 71
Informationen: gunnar.brehm@uni-jena.de
03641 / 949 184

Aktuelle Öffnungszeiten (seit 1. November 2015)

Die Öffnungszeiten des Museums wurden ab November 2015 verändert. Die aktuellen Zeiten sind:

Geöffnet von Dienstag bis Sonntag, Montag geschlossen

Dienstag bis Freitag: Geöffnet von 9 Uhr bis 13 Uhr, 14 Uhr bis 17 Uhr
Sonnabend und Sonntag: Geöffnet von 10 bis 16 Uhr