Sonderausstellung Mondvögel

Sonderausstellung "Mondvögel aus Costa Ricas Regenwald”
Laufzeit 28.9.2018 bis 30.4.2019

Eine neue Sonderausstellung des Phyletischen Museums führt in die artenreichen Regenwälder Costa Ricas: Die Welt der nachtaktiven Schmetterlinge bleibt den meisten Menschen verborgen. Nachtfalter werden leider oft als "Motten" gering geschätzt und für unscheinbar oder schädlich gehalten. Tatsächlich sind verschwindend wenige schädlich, fast alle aber wesentliche Bestandteile von Ökosytemen - als Gegenspieler und Bestäuber von Pflanzen, aber auch als Nahrung für Vögel, Fledermäuse, Schlupfwespen und viele andere Tiere. Ihren poetischen Titel hat die neue Schau von einem einheimischen Nachtfalter entliehen, dem Mondvogel oder Mondfleck (Phalera bucephala).

Die großformatigen Fotos des Designers Armin Dett zeigen eindrucksvoll, dass Nachtfalter oft spektakulär schön sind - ob sie täuschend gut das Aussehen eines Zweiges nachahmen, wenn sie Ihre großen Augenmuster zeigen, oder wenn sie Fressfeinden mit leuchtenden Farben signalisieren, dass sie nicht genießbar sind. Im Regenwald sind tausende Falterarten zu Hause, von denen Dett eine sehr große Zahl in ihrer natürlichen Haltung fotografiert hat. Neben den Fotos zeigt das Museum auch zahlreiche Präparate von Faltern, aber auch einige typische andere Bewohner des Regenwaldes in Costa Rica; Faultier, Armadillo, Ara, Grüner Leguan und Totenkopfäffchen.

Begleitprogramm Mondvögel

Abendvorträge - immer donnerstags

Eintritt frei, Start: 18:00 Uhr, Ort: Phyletisches Museum, Großer Hörsaal

Do., 18.10.2018: »Costa Rica und der Regenwald der Österreicher. Forschung und Naturschutz in einem der artenreichsten tropischen Wälder Mittelamerikas«. Dr. Anton Weissenhofer, Universität Wien

Do., 8.11.2018: »Tagfaltermonitoring im Kontext des Insektensterbens«. Prof. Dr. Josef Settele, Umweltforschungszentrum Halle.

Do., 24.1.2019: »Warum verschwinden unsere Schmetterlinge?«. Prof. Dr. Thomas Schmitt, Senckenberg Deutsches Entomologisches Institut, Müncheberg.

Mindestens ein weiterer Vortrag folgt...