Sonderausstellung Mondvögel

Sonderausstellung "Mondvögel aus Costa Ricas Regenwald”
Geplante Laufzeit 28.9.2018 bis 30.4.2019
Aktuell geplante Bauarbeiten und Schließung des Museums: 1. bis 10. April sowie 30.4. bis 23.5. Informationen werden laufend aktualisiert.

Faltblatt (pdf, 1,5 MB)

Die Sonderausstellung des Phyletischen Museums führt nur noch für kurze Zeit in die artenreichen Regenwälder Costa Ricas: Die Welt der nachtaktiven Schmetterlinge bleibt den meisten Menschen verborgen. Nachtfalter werden leider oft als "Motten" gering geschätzt und für unscheinbar oder schädlich gehalten. Tatsächlich sind verschwindend wenige schädlich, fast alle aber wesentliche Bestandteile von Ökosytemen - als Gegenspieler und Bestäuber von Pflanzen, aber auch als Nahrung für Vögel, Fledermäuse, Schlupfwespen und viele andere Tiere. Ihren poetischen Titel hat die neue Schau von einem einheimischen Nachtfalter entliehen, dem Mondvogel oder Mondfleck (Phalera bucephala).

Die großformatigen Fotos des Designers Armin Dett zeigen eindrucksvoll, dass Nachtfalter oft spektakulär schön sind - ob sie täuschend gut das Aussehen eines Zweiges nachahmen, wenn sie Ihre großen Augenmuster zeigen, oder wenn sie Fressfeinden mit leuchtenden Farben signalisieren, dass sie nicht genießbar sind. Im Regenwald sind tausende Falterarten zu Hause, von denen Dett eine sehr große Zahl in ihrer natürlichen Haltung fotografiert hat. Neben den Fotos zeigt das Museum auch zahlreiche Präparate von Faltern, aber auch einige typische andere Bewohner des Regenwaldes in Costa Rica; Faultier, Armadillo, Ara, Grüner Leguan und Totenkopfäffchen.